# Hochzeitszeitung erstellen: Ideen, Rubriken und Zeitplan

> So entsteht eine Hochzeitszeitung: wer sie macht, wann ihr anfangt, Rubriken von Steckbrief bis Kleinanzeigen, Tipps zu Layout, Druck und Kosten – und was ihr besser weglasst.

Quelle: https://hochzeitssprueche.com/hochzeitszeitung/ · Stand: 4. Oktober 2026 · Redaktion hochzeitssprueche.com

Eine Hochzeitszeitung ist ein Geschenk, an dem viele mitschreiben – und das am Hochzeitstag auf jedem Tisch für Gesprächsstoff sorgt. Freunde und Familie sammeln Geschichten, Fotos und Anekdoten über das Brautpaar und machen daraus ein kleines Magazin. Die Gäste blättern zwischen den Gängen, lachen über alte Bilder und erfahren Dinge, die sie über die beiden noch nicht wussten. Und das Brautpaar hat am Ende ein Erinnerungsstück, das es noch Jahrzehnte später gern aufschlägt. In diesem Ratgeber erfährst du, wer die Zeitung üblicherweise macht, wie viel Vorlauf ihr braucht, welche Rubriken sich bewährt haben und worauf ihr bei Layout, Druck und Kosten achten solltet. Außerdem: was nicht in die Zeitung gehört, damit sie für alle ein Vergnügen bleibt.

## Wer macht die Hochzeitszeitung?

Meist übernehmen die Trauzeugen, Geschwister oder enge Freunde die Redaktion. Ideal ist ein kleines Team von zwei bis vier Leuten: eine Person sammelt Beiträge, eine kümmert sich ums Layout, eine um Fotos und Druck. Das Brautpaar weiß meist, dass eine Zeitung entsteht, sieht sie aber erst am Hochzeitstag.

## Zeitplan

- Drei bis vier Monate vorher: Team bilden, Rubriken festlegen, Gäste per E-Mail oder Gruppe um Beiträge bitten.
- Acht Wochen vorher: Einsendeschluss für Texte und Fotos. Die Eltern um Kinderfotos bitten.
- Sechs bis vier Wochen vorher: Layout erstellen, Korrektur lesen lassen.
- Drei Wochen vorher: Druckdaten an die Druckerei, damit Zeit für einen Probedruck bleibt.
- Am Hochzeitstag: Zeitungen auf die Tische legen oder beim Sektempfang verteilen.

## Bewährte Rubriken

- Titelseite mit einem schönen Paarfoto und einer Schlagzeile wie „Endlich: Lisa und Paul sagen Ja!“
- Steckbriefe von Braut und Bräutigam – gern mit Kinderfoto.
- Wie alles begann: die Kennenlerngeschichte, erzählt von Freunden, die dabei waren.
- Interviews mit den Eltern: „Was war Lisa für ein Kind?“
- Das Paar im Test: dieselben Fragen an beide, getrennt beantwortet.
- Gästeseite: Wer ist wer? Kurze Steckbriefe der Gäste, damit Tischnachbarn ins Gespräch kommen.
- Tipps von Ehepaaren aus der Familie für eine lange Ehe.
- Unterhaltung: Kreuzworträtsel, Horoskop, Kleinanzeigen („Biete: drei Toaster, kaum benutzt. Suche: Platz im Küchenschrank. Lisa & Paul“).
- Sprüche und Zitate rund um die Ehe, etwa aus den [lustigen Hochzeitssprüchen](https://hochzeitssprueche.com/lustige-hochzeitssprueche/).

## Layout, Druck und Kosten

Für eine Hochzeitszeitung reichen 12 bis 24 Seiten im Format A4 oder A5. Das Layout gelingt mit kostenlosen Grafikprogrammen und Vorlagen oder in einem Textprogramm. Achtet darauf, dass die Seitenzahl durch vier teilbar ist, wenn die Zeitung geheftet wird.

Die Kosten hängen von Auflage, Umfang und Papier ab. Rechnet mit einigen Euro pro Exemplar bei einer Online-Druckerei. Ein Exemplar pro Paar oder Familie genügt meist, dazu einige Extras für das Brautpaar. Eine alte Tradition: Die Zeitung wird an die Gäste verkauft und der Erlös geht ans Brautpaar.

## Was nicht in die Zeitung gehört

- Geschichten über frühere Beziehungen.
- Fotos, die das Paar in peinlichen oder intimen Situationen zeigen.
- Insiderwitze, die nur drei Gäste verstehen.
- Familienkonflikte oder Spitzen gegen Gäste.
- Fotos von Gästen, die nicht damit einverstanden sind – fragt im Zweifel kurz nach.

## Häufige Fragen

### Wie viele Seiten hat eine Hochzeitszeitung?

Üblich sind 12 bis 24 Seiten. Mehr wird selten gelesen, weniger wirkt schnell dünn. Bei einer gehefteten Zeitung muss die Seitenzahl durch vier teilbar sein.

### Wann sollte man mit der Hochzeitszeitung anfangen?

Drei bis vier Monate vor der Hochzeit. So bleibt genug Zeit, Beiträge zu sammeln, nachzufragen, zu gestalten und rechtzeitig drucken zu lassen.

### Gibt es Alternativen zur gedruckten Hochzeitszeitung?

Ja, etwa eine Online-Zeitung als PDF oder Webseite, ein Fotobuch mit Beiträgen der Gäste oder ein Film mit Grußbotschaften. Gedruckt bleibt aber am ehesten in Erinnerung, weil die Gäste am Tisch darin blättern.

### Wer bezahlt die Hochzeitszeitung?

Meist teilt sich das Redaktionsteam die Kosten – die Zeitung ist ihr Geschenk ans Brautpaar. Alternativ wird sie an die Gäste verkauft und der Erlös dem Paar überreicht.
