
3 Min. Lesezeit
Was schreibt man in eine Hochzeitskarte?
Aufbau, Beispieltexte und typische Fehler.
Bevor es feierlich wird, wird es laut: Polterabend und Junggesellenabschied sind die beiden großen Feste vor der Hochzeit. Beim Polterabend scheppert altes Porzellan vor der Tür des Brautpaars, beim Junggesellenabschied – kurz JGA – ziehen Freundinnen und Freunde mit Braut oder Bräutigam los, um das Leben als Single zu verabschieden. Beide Feiern haben ihre eigenen Regeln: Wer organisiert, wer zahlt, wer wird eingeladen? In diesem Ratgeber erfährst du, wie ein Polterabend abläuft und was ihr mitbringen dürft, wie du einen JGA planst, der der Braut oder dem Bräutigam wirklich gefällt, und welche Ideen es jenseits von Bauchladen und Kostüm gibt. Zur Herkunft der Bräuche findest du mehr in unserem Ratgeber zu Hochzeitsbräuchen.
Aktualisiert am · von der Redaktion geprüft
Früher fand der Polterabend am Vorabend der Hochzeit statt. Heute feiern die meisten Paare ein bis zwei Wochen vorher, damit sie am Hochzeitstag ausgeschlafen sind. Gastgeber ist das Brautpaar, meist zu Hause, im Garten oder in einem Vereinsheim. Traditionell ist der Polterabend offen: Freunde, Nachbarn und Kollegen dürfen auch ohne Einladung vorbeikommen.
Die Gäste werfen mitgebrachtes Porzellan, Steingut und Keramik vor dem Eingang auf den Boden – nach dem Sprichwort „Scherben bringen Glück“. Das Brautpaar kehrt die Scherben gemeinsam zusammen, oft mehrmals am Abend, weil immer neue Gäste kommen. Mehr dazu bei den Hochzeitsbräuchen.
Den JGA organisieren die Trauzeugen oder die besten Freundinnen und Freunde. Ein guter Zeitpunkt ist vier bis acht Wochen vor der Hochzeit – so ist genug Abstand, falls es spät wird. Ob Braut und Bräutigam getrennt oder gemeinsam feiern, entscheidet die Gruppe; gemeinsame JGAs werden immer beliebter.
Die Kosten teilen sich die Teilnehmenden, die Braut oder der Bräutigam zahlt nichts. Fragt früh nach dem Budget, damit niemand aus Kostengründen absagen muss, und stellt ein Programm zusammen, bei dem alle mitmachen können.
Traditionell am Abend vor der Hochzeit. Heute feiern die meisten Paare eine oder zwei Wochen vorher, damit sie am Hochzeitstag fit sind und genug Zeit zum Aufräumen haben.
Traditionell nicht – der Polterabend ist ein offenes Fest, zu dem Nachbarn, Kollegen und Bekannte einfach vorbeikommen. Viele Paare verschicken heute trotzdem Einladungen, damit sie Essen und Getränke besser planen können.
Die Teilnehmenden teilen sich die Kosten, auch den Anteil der Braut oder des Bräutigams. Das Brautpaar zahlt nichts – der JGA ist ein Geschenk der Freundinnen und Freunde.
Enge Freundinnen und Freunde, oft auch Geschwister und Trauzeugen. Die Gästeliste stimmen die Organisatoren am besten diskret mit der Partnerin oder dem Partner ab, damit niemand Wichtiges fehlt.

3 Min. Lesezeit
Aufbau, Beispieltexte und typische Fehler.

3 Min. Lesezeit
Orientierungswerte, Verpackung und Kartentext.

3 Min. Lesezeit
Was passt in den Ring – Zeichen, Schrift und Symbole.